• NETZwerk der Werte: Vertrauen als stärkste Verbindung

    NETZwerk der Werte: Vertrauen als stärkste Verbindung

    Warum die Partnerschaft zwischen der Sparda-Bank Baden-Württemberg und dem Volleyball so selbstverständlich erscheint.

    Große Projekte beginnen oft unspektakulär. Sie entstehen nicht aus Strategiepapieren. Am Anfang stehen einfach Menschen. Vor mehr als zwei Jahrzehnten sitzt Andreas Küchle, der Marketingleiter der Sparda-Bank Baden-Württemberg, bei einer Sponsorenveranstaltung rund um den VfB Stuttgart mit Bernhard „Lobo“ Lobmüller zusammen. „Lobo“ ist der Ur-Vater des Erfolges beim Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart. Zwei Menschen trinken Kaffee und sprechen über dies und das. Viele Begegnungen geraten mit der Zeit in Vergessenheit. Manche bleiben. Damals ahnt keiner von beiden, dass aus diesem Treffen einmal eine Geschichte entstehen wird, die weit über Volleyball und Sport hinausreicht. Es ist eine Geschichte darüber, wie Vertrauen wächst und wie daraus Partnerschaften entstehen, die Jahrzehnte überdauern. „Ich habe einen Menschen kennengelernt, den ich danach nie wieder aus den Augen verloren habe“, sagt Küchle heute und ergänzt: „Wenn Lobo etwas anpackt, wird etwas Cooles draus.“


    Andreas Küchle, Marketingleiter Sparda-Bank Baden-Württemberg, möchte die Nachwuchsarbeit im Volleyball nachhaltig stärken.
    (Foto: Sparda-Bank Baden-Württemberg)

     

    Lange Zeit nach dieser Begegnung taucht Lobmüller erneut im Leben von Küchle auf. Diesmal bringt er keine Geschäftsidee mit, sondern Volleyball. „Du musst dir das anschauen. Das ist mega“, sagt der Impresario damals zu Küchle. Mehr braucht es nicht. Es reicht die Einladung in die Stuttgarter SCHARRena. Als Küchle die Halle betritt, erlebt er etwas, womit er nicht gerechnet hat: Dynamik, Intensität und vor allem eine besondere Atmosphäre. Damit war im Jahr 2014 der Grundstein für die wachsende Begeisterung gelegt.

    Viele Jahre später entwickelt sich daraus ein Drehbuch, das den Stuttgarter Fans bestens bekannt ist: Maria Segura steht an der Grundlinie. Ihr Aufschlag ist perfekt, kommt aber noch gefährlicher zurück. Libera Roosa Koskelo hechtet dem Ball entgegen, erreicht ihn, bevor der den Hallenboden berührt. Das Zuspiel folgt. Krystal Rivers steigt hoch und jeder weiß, jetzt kommt eine Explosion aus Kraft, Timing und Technik. Angriff. Der Ball ist für den Gegner wieder einmal unerreichbar. Punkt für Stuttgart.

    In diesem Augenblick zeigt sich, was Volleyball ausmacht. Nicht die Leistung einer Einzelnen, sondern das perfekte Zusammenspiel. Der Punkt gehört Krystal Rivers. Möglich gemacht haben ihn Maria Segura, Roosa Koskelo und alle, die diesen Angriff vorbereitet haben. „Ich habe mir das angeschaut und gedacht: Das ist der Hammer“, sagt Küchle heute. Und genau darin liegt die Wurzel der Partnerschaften zwischen der Sparda-Bank Baden-Württemberg und dem Volleyball. Es ist keine Geschichte über Sponsoring. Sie erzählt von Menschen. Von Maria Segura, die den ersten Impuls setzt. Von Roosa Koskelo, die den Ball im Spiel hält. Von Krystal Rivers, die den Punkt erzielt. Aber auch von denjenigen, die selten im Rampenlicht stehen: Trainer:innen, Nachwuchsspieler:innen, Verantwortlichen und Partner:innen. Menschen wie Bernhard Lobmüller, der den ersten Impuls setzte, oder Stuttgart-Manager Aurel Irion, der die Beziehung weiter ausbaut. Menschen wie Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), die beim Einstieg der Sparda in Stuttgart noch Spielerin war. Allesamt sind es Menschen, die Netzwerke aufbauen. 


    Gemeinschaftlich etablierten die Sparda Bank Baden-Württemberg und die VBL Media Days für Nachwuchstalente.
    (Foto: Urban Propaganda) 

     

    Die Sparda-Bank Baden-Württemberg folgt deshalb bei ihren Partnerschaften auch nicht der klassischen Vermarktungslogik. Reichweite, Fernsehminuten oder maximale Sichtbarkeit sind nicht die entscheidenden Faktoren. „Entscheidend ist und war: Passt das zu uns?“, sagt Küchle. Die Antwort liegt auf dem Spielfeld. Was Volleyball auszeichnet, ähnelt dem, was auch eine Genossenschaft trägt. Die Werte der Genossenschaft und damit der Sparda-Bank sind schnell erklärt: Verlässlichkeit, Fairness und Gemeinschaft. „Wir sind den Menschen sehr nah und sehr verpflichtet“, sagt Küchle. Von außen betrachtet, sei die Sparda-Bank Baden-Württemberg eine Bank. Von innen ist sie ein komplexes Netzwerk. Beratung, Service, IT, Organisation, Marketing, Filialen und Spezialist:innen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Für Kund:innen verschmelzen sie jedoch zu einem einzigen Eindruck. Sie erleben keine einzelnen Abteilungen. Auch deshalb spricht Küchle immer wieder vom Organismus. Nicht, weil das Wort besonders modern klingt, sondern weil es beschreibt, wie Zusammenarbeit tatsächlich funktioniert. In einem Organismus erfülle jedes Element eine eigene Aufgabe. Erst wenn alle ineinandergreifen, entstehe etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Genau diese Erkenntnis präge schließlich auch das Verständnis von Partnerschaft.

    Wer Partnerschaft ernst nehme, so Küchle, dem gehe es nicht allein um Logos auf Trikots oder Werbebanden am Spielfeldrand. Entscheidend ist für ihn und seinen Arbeitgeber, ob gemeinsame Werte vorhanden sind und ob daraus etwas entstehen kann, das über einzelne Spielzeiten hinaus Bestand hat. Genau dort beginnt für ihn die eigentliche Verantwortung einer Partnerschaft. Deshalb liegt der Schwerpunkt des Engagements bei der Nachwuchsförderung. „Wir brauchen einen guten deutschen Nachwuchs“, sagt Andreas Küchle, „aber hier gab es strukturelle Probleme. Und strukturelle Probleme brauchen Partner, die bereit sind, strukturelle Lösungen zu unterstützen.“ So sei auch der Einstieg als Partner bei der VBL zu erklären: „Es gab den Wunsch nach nachhaltigen Lösungen für die Nachwuchsarbeit.“ Weil aber diese Strukturprobleme nicht regional gelöst werden können, engagiert sich die Sparda-Bank Baden-Württemberg, beispielsweise über das Namensrecht der Sparda 2. Liga Pro, auch national. „Der gesellschaftliche Nutzen ist die zentrale Voraussetzung jedes unserer Engagements“, erklärt er. Mit anderen Worten: „Wir sind Treuhänder unserer Kunden, daher muss unser Engagement in der Lebensrealität der Menschen ankommen.“

    Vielleicht erklärt dieses Verständnis, warum die Partnerschaft zwischen der Sparda-Bank Baden-Württemberg und dem Volleyball so selbstverständlich wirkt. Andreas Küchle fasst es so zusammen: „Volleyball, Genossenschaft und gesellschaftliches Engagement folgen derselben Logik. Menschen bringen ihre individuellen Stärken ein, übernehmen Verantwortung füreinander und schaffen gemeinsam etwas, das größer ist als die Leistung des Einzelnen. Deshalb versteht die Sparda-Bank Baden-Württemberg ihr Engagement nicht als Sponsoring, sondern als Partnerschaft mit gesellschaftlichem Mehrwert.“  

    Anders ausgedrückt: Die tragfähigsten Partnerschaften bestehen nicht aus Verträgen. Sie wachsen aus Überzeugung. Und fast immer beginnen sie mit Begeisterung für eine Sache und für Menschen.

    Martin Haar

    Aug 14, 2026, 12:15 PM
  • Wiederaufstieg nach sechs Jahren: Rottenburg geht „all in“ zurück ins Oberhaus

    Wiederaufstieg nach sechs Jahren: Rottenburg geht „all in“ zurück ins Oberhaus

    Der August hat begonnen und es ist kein August wie jeder andere. Für den TV Rottenburg ist es die vielleicht wichtigste Vorbereitung der vergangenen Jahre. Als sich die Mannschaft nach Wochen individueller Arbeit am Monatsbeginn erstmals versammelt, formuliert Cheftrainer Jan Scheuermann keine komplizierten taktischen Vorgaben. Seine erste Botschaft an die Mannschaft ist eine Haltung.

    „Jeder im Team muss verstehen, was er jetzt hier für eine Chance hat“, sagt der 28-Jährige, der seit sieben Jahren beim TVR in unterschiedlichen Positionen an der Seitenlinie steht. „Da erwarte ich von jedem einfach volles Commitment, die Bereitschaft zu leiden, dann auch alles zu investieren, sich weiterzuentwickeln und ja, all in zu gehen.“ Das sei nicht nur Aufgabe der Mannschaft, auch Manager Timo Hensler und der Gesamtverein, dessen Geschicke durch Geschäftsführer Norbert Vollmer geleitet werden, haben sich dazu bekannt.

    „Wir sind schon im vollen Gange, keine Sorge“, sagt Zuspieler Milan Kvržić und grinst. Es ist ein kurzer Schlagabtausch, der viel über den TV Rottenburg erzählt. Über einen Verein, der nach sechs Jahren Abstinenz in die Volleyball Bundesliga zurückkehrt. Und über zwei Gesichter dieser Rückkehr: den jungen Trainer, der mit dem Verein gewachsen ist, und den Rottenburger Jungen, der zurückkam, um genau diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

    Kvržić: „Wenn er sagt, spiel den Ball auf die Vier, dann spiele ich auf die Vier“

    Dabei geht es zwischen Scheuermann und Kvržić nicht um große Gesten, sondern um Vertrauen. „Wenn Jan mir sagt, spiele diesen Ball auf die Vier, dann spiele ich diesen Ball auf die Vier“, sagt Kvržić. „Und wenn ich ihm sage, mein Körper kann gerade nicht, dann vertraut er mir auch.“ Dieses gegenseitige Vertrauen sei für ihn der wichtigste Baustein. „Damit werden wir erfolgreich sein“, ist sich der junge Zuspieler, der im Mai gerade einmal 22 Jahre alt geworden ist, sicher.

    Mit acht Jahren begann Kvržić beim TV Rottenburg Volleyball zu spielen. Er gewann mit der U16 die deutsche Meisterschaft, wechselte später ins Internat nach Friedrichshafen, sammelte Bundesliga-Erfahrung in Karlsruhe und dann beim VfB Friedrichshafen. Als er im vergangenen Sommer zum TVR zurückkehrte, wählte er diesen Weg nicht, weil Rottenburg Erstligist, sondern obwohl der Verein damals noch Zweitligist war.

    „Wenn Rottenburg in der zweiten Liga geblieben wäre, dann wäre ich auch geblieben“, sagt er. „Dann hätten wir es nächstes Jahr eben nochmal versucht.“ Bereits mit seinem Wechsel sah Kvržić eine Perspektive und war bereit, darin zu investieren. „Wenn ich es mit einem Verein in die erste Liga schaffe, dann mit Rottenburg.“


    Mit einer "all in"-Mentalität kehrt der TV Rottenburg in die 1. Bundesliga Männer zurück.
    (Foto: Jasmina Frauendorf)

    Scheuermann: „Man wächst mit seinen Aufgaben“

    Erst vor wenigen Tagen machte der TVR das öffentlich, womit eigentlich alle gerechnet hatten: Scheuermann bleibt Trainer der Erstligamannschaft. Es ist seine erste Saison als Chefcoach in der höchsten deutschen Spielklasse.

    2019 hatte er als Trainer der U12 und U14 begonnen. Es folgten Jugendmannschaften, später die dritte Mannschaft. Nach dem Rückzug des Vereins aus der Bundesliga übernahm er die erste Mannschaft in der 3. Liga mit Anfang zwanzig. Seitdem begleitet er jeden Schritt des Wiederaufbaus: den Aufstieg in die 2. Bundesliga, die Entwicklung zu einem Spitzenteam und nun den Sprung zurück ins Oberhaus. „Irgendwie ist man immer mit seinen Aufgaben gewachsen“, sagt der gebürtige Heidelberger.

    Heute steht der 28-Jährige vor der größten Herausforderung seiner bisherigen Trainerlaufbahn. Angst klingt dabei nicht mit, wenn man ihn über die anstehenden Herausforderungen sprechen hört. Doch der Respekt ist groß, niemand im Verein glaubt, die Bundesliga im Vorbeigehen zu meistern.

    „Wir sind neu“, sagt Scheuermann. „Wir müssen uns an das Niveau anpassen.“ Und das vor allem im athletischen Bereich. Der Abstand im Spielerischen sei gar nicht der entscheidende Faktor. Größer sei der athletische Sprung. Kvržić bestätigt diese Einschätzung sofort. In der 2. Bundesliga habe man sich in manchen Spielen kleine Reserven leisten können, meint der Passgeber. „In der 1. Bundesliga geht das nicht mehr. Jeder Sprung muss voll sein. Jeder Angriff muss voll sein. Sonst bekommt man das zehnmal zurück.“

    Der Weg zurück ins Oberhaus

    Dass Rottenburg heute überhaupt wieder über Bundesliga spricht, war lange keineswegs sicher. Als der Verein 2020 aus wirtschaftlichen Gründen freiwillig den Rückzug antrat, begann ein kompletter Neuaufbau. Statt schneller Rückkehr lautete die Devise: erst Strukturen schaffen, dann träumen. „Es war nie das übergeordnete Ziel, unbedingt aufzusteigen“, sagt Manager Timo Hensler. Vielmehr sollte der sportliche Erfolg irgendwann die logische Konsequenz guter Arbeit werden.

    Erst als Rottenburg im vergangenen Winter sportlich Kurs auf die Spitze nahm, begannen intern die konkreten Gespräche. Parallel zum Kampf um die Meisterschaft wurden Finanzpläne gerechnet, Sponsoren gesucht und Organisationsstrukturen geprüft. Der Verein definierte klare wirtschaftliche Bedingungen, unter denen ein Aufstieg überhaupt infrage kommt. Die endgültige Entscheidung fiel dann vor dem Playoff-Halbfinale gegen Schüttorf. Selbst im Falle einer Niederlage würde Rottenburg den Aufstiegsplatz annehmen, den man sich mit dem Einzug in die Vorschlussrunde erspielt hatte.


    Die Heimspiele in der Volksbank-Arena in Rottenburg waren bereits in der 2. Bundesliga Süd überdurchschnittlich gut besucht.
    (Foto: Jasmina Frauendorf)

    Hensler: „Es steht nichts extrem im Weg“

    „Mir wird immer gesagt, ich sei zu positiv. Aber ich glaube, wenn man es ruhig benennt, dann war es nahezu ein kleines Wunder“, sagt Hensler rückblickend. Denn während sportlich vieles bereits passte, musste organisatorisch innerhalb weniger Monate nahezu alles auf Erstliga-Niveau gebracht werden.

    Neue Wohnungen für Spieler. Visa. Sitzplatznummerierung. Dauerkarten. Professionellere Abläufe. Und vor allem zusätzliche finanzielle Mittel. „Es gibt keinen Punkt, der uns am Ende extrem im Wege steht. Es gibt aber viele kleine Herausforderungen, die wir gerade bewältigen müssen, um diesen ersten Schritt zu machen, also jetzt wieder 1. Bundesliga spielen zu können“, so Hensler weiter.

    Dass der Verein diesen Kraftakt stemmen kann und konnte, liegt auch an etwas, das sich in Zahlen kaum ausdrücken lässt. Denn Rottenburg hat seine Volleyball-Begeisterung nie verloren. Während andernorts ein freiwilliger Rückzug oft das Ende einer Euphorie bedeutet, blieb die Fanbasis erhalten. Mehr als 1.400 Zuschauende kamen bereits in der vergangenen Zweitliga-Saison zu Spitzenspielen. „1. Bundesliga für so eine kleine Stadt. Das ist ein Traum, was hier stattfindet. Und das begreifen dann viele als ihr Ding und identifizieren sich sehr stark damit“, sagt Geschäftsführer Norbert Vollmer.

    Der Verein kommunizierte offen zu Finanzen, Zielen und Risiken. Viele Unterstützer fühlten sich dadurch nicht als Zuschauer, sondern als Teil des Projekts.  Hinzu kommt ein weiterer Unterschied zur ersten Bundesliga-Zeit. Die Spiele können in der Heimat ausgetragen werden.
     

    Echte Heimspiele in der neuen Erstligasaison

    „Bei unserem ersten Aufstieg kamen wir aus einer sehr alten Halle, die zwar viel Atmosphäre hatte, aber alles andere als erstligatauglich war. Und damals gab es nur die Option, nach Tübingen zu gehen und dort zu spielen. Inzwischen ist in Rottenburg diese alte Halle neu gebaut worden und es ist uns gelungen, dass sie den Anforderungen an die 1. Bundesliga entspricht“, berichtet Vollmer, der seit 25 Jahren Geschäftsführer des Stammvereins ist.  

    Die modernisierte Volksbank-Arena steht mitten in der eigenen Stadt. „Man kann im Zweifel herlaufen oder mit dem Fahrrad kommen“, beschreibt Vollmer das Besondere daran. Für eine kleine Stadt sei Erstliga-Volleyball in der eigenen Halle „ein Traum“. Und nicht nur das Umfeld in Rottenburg gibt positive Signale, auch die Bundesliga-Familie freut sich auf Rottenburgs Rückkehr. „Rottenburg hat mit zwölf Jahren 1. Bundesliga am Stück eine Wahnsinnshistorie. Ich selber durfte das spüren, oder als ich dann zum ersten Mal bei der Bundesliga-Versammlung war und eigentlich alle zu mir sagten: ‚Schön, Rottenburg auch wieder hier.‘ Und ich glaube, da war es für mich dann langsam greifbar“, sagt Hensler.

    Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), bekräftigt den Gedanken: „Wir waren über all die Jahre im engen Austausch mit den Verantwortlichen beim TVR. Wir haben immer daran geglaubt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Rottenburg wieder ganz oben mitspielt. Es freut mich sehr, dass der Verein den Aufstieg nun angeht.“



    Der bisherige Kapitän Timon Schippmann wechselt nun vom Feld in das Trainerteam. (Foto: Jasmina Frauendorf)


    Mit alten und neuen Kräften zum Erfolg

    Ein sportlicher Aufstieg bedeutet auch immer neue Anforderungen an den Kader. Viele Stammspieler wie Kvržić gehen den Weg mit, Kapitän Timon Schippmann beendet hingegen seine aktive Karriere und wechselt ins Trainerteam. Mit Libero Mika Ahmann aus Karlsruhe und Außenangreifer Erik Brand, der Verantwortung auf der Diagonalposition übernehmen soll, kommen erstligaerfahrene Spieler. Drei Profis aus dem Ausland ergänzen den Kader. „Natürlich haben wir geschaut, welche Qualitäten unserem Kader fehlen und sind dann mit einer sehr klaren Vorstellung an die Spieler herangetreten“, erzählt Scheuermann.

    Und obwohl der TVR mit der Personalplanung erst verhältnismäßig spät begann, konnte der Verein Wunschspieler für sich gewinnen. Hensler glaubt an den guten Ruf seines TVR: „Ich glaube, wir können mit unserem Standort, mit dem, was wir schon geleistet haben und was sich da rumspricht – und Spieler sprechen – Argumente liefern. Rottenburg ist dafür bekannt, dass wir viel für unsere Spieler tun, dass wir ein familiäres Umfeld und gute Bedingungen haben.“


    Kvržić will noch mehr Verantwortung übernehmen

    Es ist ein Gefühl von Heimat, das auch Kvržić verkörpert. In der vergangenen Saison übernahm er erstmals eine echte Führungsrolle. Nicht mehr nur als talentierter Zuspieler, sondern als einer der Köpfe der Mannschaft. „Ich will mit gutem Beispiel vorangehen und die Jungs mitreißen“, sagt er nun mit Blick auf die neue Spielzeit.

    Dabei trifft er auf einen Trainer, der ähnlich denkt. Scheuermann fordert Leistung, aber ebenso Verantwortung. Vertrauen ist für beide keine Floskel, sondern Arbeitsgrundlage. Der TV Rottenburg kehrt in eine Liga zurück, die sich seit dem Rückzug stark verändert hat. Doch der Verein versucht nicht, jemand anderes zu sein. Er setzt weiterhin auf junge Trainer, auf Spieler mit regionalem Bezug, auf nachhaltige Entwicklung und auf eine Kultur, die Menschen langfristig bindet.

    Als zum Abschluss die Frage gestellt wird, wo sich Rottenburg selbst einordnet – Neuling, Wiederkehrer oder alter Hase –, fällt die Antwort vielschichtig aus. „Der Name, der Verein ist in gewisser Weise ein Rückkehrer, ein alter Hase, also ein Verein, der dort einfach hingehört“, sagt Hensler. „Im gleichen Zuge darf man da aber nicht vergessen, dass wir das in einer neuen personellen Konstellation machen.“ Genau diese Mischung mache den Reiz aus. Tradition ohne Selbstzufriedenheit. Erfahrung ohne Routine.

    Vollmer, dem der Verein zum 25-jährigen Jubiläum quasi den Wiederaufstieg schenkt, will zum 30. Jahrestag sagen können: „Jetzt sind wir richtig gut aufgestellt und können großzügig an die Sache rangehen.“ Oder, wie Milan Kvržić seine persönliche Hoffnung formuliert, wenn man in fünf Jahren auf diesen Moment zurückblickt: „Ich will sagen können, das war meine geilste Zeit.“

    Aug 13, 2026, 11:24 AM
  • Die Rückkehr einer großen Liebe: Der (Wieder-)Aufstieg der Roten Raben Vilsbiburg

    Die Rückkehr einer großen Liebe: Der (Wieder-)Aufstieg der Roten Raben Vilsbiburg

    Manche Beziehungen brauchen keine großen Worte. Sie überstehen Krisen und Rückschläge. Als die Roten Raben Vilsbiburg im Sommer 2024 aus wirtschaftlichen Gründen ihre Bundesliga-Lizenz aufgaben und freiwillig in die 2. Bundesliga Pro zurückgingen, schien eine Ära endgültig vorbei. Der Klub, der einst den deutschen Frauenvolleyball prägte, verabschiedete sich von der größten Bühne. Zwei Jahre später ist klar: Es war kein Abschied für immer.

    Mit der Meisterschaft in der Sparda 2. Liga Pro kehren die Roten Raben in der Saison 2026/27 zurück ins Volleyball-Oberhaus. Der Wiederaufstieg ist mehr als ein sportlicher Erfolg. Er steht für Geduld und nachhaltigen Aufbau. Gleichzeitig macht er deutlich, wie eng die Verbindung zwischen der DEKRA 1. Bundesliga Frauen und Vilsbiburg geblieben ist. Und er erzählt von einer Liebe zwischen einem Trainer und einem Verein, die selbst Jahre der Trennung nicht beenden konnten.


    Die Freude über den Wiederaufstieg ist groß: Die Roten Raben Vilsbiburg kehren nach zwei Jahren in die DEKRA 1. Bundesliga Frauen zurück. (Foto: Sina Hammer)

    Gallardo: Zurück mit „meinem Club“

    Wenn Guillermo Gallardo über den Aufstieg spricht, drückt er immer wieder ein besonderes „Wir-Gefühl“ aus. „Die Herausforderung Aufstieg habe ich gerne angenommen. Ich freue mich sehr, zurück in der ersten Liga zu sein mit meinem Club.“ Es ist ein Satz, der viel über den 55-Jährigen verrät.

    Gallardo ist längst mehr als nur der Trainer der Roten Raben. Zwischen 2007 und 2013 führte der Argentinier den Club zu zwei deutschen Meisterschaften und einem DVV-Pokalsieg. Nach Stationen bei anderen Bundesligisten sowie Engagements in der Schweiz, Spanien und Schweden kehrte er 2022 zunächst als Sportdirektor zurück. 2024 übernahm er erneut das Traineramt. Dass er irgendwann zurückkommen wollte, daraus macht er keinen Hehl. „Ich war viele Jahre unterwegs und wollte eigentlich immer zurück nach Vilsbiburg. Ich wusste nicht, ob mich noch einmal jemand anrufen würde. Aber ich habe meiner Frau immer gesagt: Hoffentlich bekommen wir irgendwann die Möglichkeit.“


    Trainer Guillermo Gallardo prägte bereits die erfolgreichsten Jahre der Roten Raben Vilsbiburg und führte den Traditionsverein nun zurück in die DEKRA 1. Bundesliga Frauen. (Foto: Andreas Geisser)

    Diese Möglichkeit kam und Gallardo brachte seine Frau und seine drei Kinder mit nach Niederbayern. „Ich fühle mich einfach wohl hier. Hoffentlich kann ich dem Verein noch lange helfen. Und selbst wenn nicht, wir bleiben in Niederbayern“, sagt der gebürtige Argentinier. Deutlicher lässt sich die Verbundenheit kaum ausdrücken.

    Ein Rückschritt, der den Weg zum Fortschritt ebnet

    Der freiwillige Rückzug aus der Bundesliga fühlte sich 2024 zunächst wie eine Niederlage an und wurde dann zum Fundament des Neuanfangs. Geschäftsführerin Sophia Girnghuber beschreibt die vergangenen beiden Jahre rückblickend als wichtige Aufbauphase. „Die zweite Liga hat uns die Möglichkeit gegeben, uns neu aufzustellen. Wir konnten alles so vorbereiten, dass wir jetzt stärker zurückkommen.“ Bevor der Aufstieg offiziell beschlossen wurde, suchte der Club das Gespräch mit seinen Sponsoren. „Wir wollten nur mit diesem Rückhalt hochgehen. Hätten unsere Partner gesagt, dass sie diesen Weg nicht mitgehen, wäre der Aufstieg nicht möglich gewesen.“ Die Antwort fiel eindeutig aus.

    Ebenso eindeutig wie die Reaktion der Fans. „Viele haben gesagt, Vilsbiburg gehört in die Bundesliga“, sagt Girnghuber und Zuspielerin Pia Fernau ergänzt: „Man hat nur positives Feedback sowohl von den Fans als auch von allen anderen aus der Volleyballwelt mitbekommen. Und als Mannschaft war auch klar, dass wir von Anfang an alles dafür geben, dass wir hochgehen. Als es dann halt feststand, war natürlich die Erleichterung da, aber auch super viel Stolz.“

    Gallardo formuliert es noch klarer. „Sportlich gehört Vilsbiburg ohne Zweifel in die Bundesliga. Wir haben eine fantastische Infrastruktur, hervorragende Bedingungen und ein starkes Trainerteam. Natürlich spielt Geld immer eine Rolle. Aber organisatorisch sind wir bereit.“

    Auch VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema sieht den Wiederaufstieg als Gewinn für die Liga: „Mit den Roten Raben kehrt ein Verein zurück, der den deutschen Frauenvolleyball über viele Jahre geprägt hat. Vilsbiburg steht für Kontinuität, hervorragende Nachwuchsarbeit und eine besondere Volleyballkultur. Solche Standorte sind ein wichtiger Teil der Identität der Volleyball Bundesliga.“

    Gallardo: „Mit Niederlagen gut umgehen, wenn man alles gibt“

    Wer die Geschichte der Roten Raben kennt, denkt automatisch an Meisterschaften, Pokalsiege und europäische Abende. Der letzte große Titel stammt aus dem Jahr 2014, als Vilsbiburg den DVV-Pokal gewann. Heute setzt der Club andere Prioritäten. Als sich Girnghuber, Fernau und Gallardo zum Interview versammeln, spricht niemand über Titel. Niemand fordert Playoffs oder Medaillen. Das wichtigste Ziel lautet zunächst: bleiben.

    „Wir wollen uns gesund etablieren“, sagt Girnghuber. „Früher hieß es oft: Wir müssen wieder Titel holen. Das ist heute nicht mehr unser Ansatz.“ Auch Gallardo denkt nicht in Tabellenplätzen. Er spricht lieber über Entwicklung. Über Spielerinnen, die lernen müssen, noch professioneller zu arbeiten. Über eine Mannschaft, die zusammenwachsen soll und über Fans, die genau dieses Wachstum begleiten. „Man kann auch mit Niederlagen gut umgehen, wenn die Mannschaft alles gibt“, sagt er. „Die Menschen hier identifizieren sich mit einer Mannschaft, die um jeden Ball kämpft. Erfolg ist nicht selbstverständlich. Erfolg ist ein Prozess.“

    Dass die Roten Raben bald wieder in der DEKRA 1. Bundesliga Frauen spielen, hat auch viel mit ihrer Nachwuchsarbeit zu tun. Das vereinseigene Internat wurde in den Jahren nach dem Rückzug noch wichtiger. Talente bekamen Spielzeit, entwickelten sich weiter und schafften nun gemeinsam den Sprung in die Bundesliga. „Das ist eine tolle Belohnung für unsere Arbeit“, sagt Girnghuber.

    Pia Fernau: „Will weiterhin Führungsspielerin sein“

    Eine der Führungsspielerinnen dieser neuen Mannschaft ist Pia Fernau, die in der Aufstiegssaison bereits eine wichtige Rolle einnahm. Sie bringt Oberhaus-Erfahrung vom SSC Palmberg Schwerin und dem USC Münster mit, sieht sich selbst jedoch längst nicht als alten Hasen. „Ich sehe mich als Neuling, ganz klar. Ich glaube, in diesem Jahr, wo ich nicht da war oder auch in den zwei Jahren, in denen Vilsbiburg nicht in der Volleyball Bundesliga gespielt hat, hat sich schon viel geändert. Die Liga ist im Wandel und wenn man dann ein oder zwei Saisons gar nicht wirklich damit in Berührung war, dann sind auch die Gefühle ganz frisch, wenn man wieder hochgeht.“

    Die 23 Jahre alte Zuspielerin will ihre Bundesliga-Erfahrung nun weitergeben. „Ich will weiterhin eine Führungsspielerin sein und gerade den Spielerinnen helfen, für die die erste Liga neu ist“, sagt sie. Gleichzeitig sieht auch sie den Aufstieg nicht als Rückkehr in alte Zeiten und stellt noch einmal klar: „Die Liga hat sich verändert. Für uns ist das ein Neuanfang.“

    Sie erinnert sich an die Heimspiele der vergangenen Saison. „Den Fans mit jedem Heimsieg etwas zurückzugeben, das hat mich besonders stolz gemacht. Ich meine, die kommen immer zahlreich in die Halle und unterstützen uns da auch lautstark. Das macht echt viel aus und zwar nicht nur während des Spiels, sondern auch daneben und davor und danach."


    Zuspielerin Pia Fernau möchte ihre Bundesliga-Erfahrung einbringen und den Neuanfang der Roten Raben Vilsbiburg mitgestalten. (Foto: Hermann Boxleitner)

    Ein wichtiger Gedanke, der die Roten Raben Vilsbiburg treffend beschreibt. Der Verein definiert sich heute weniger über Titel als über Identifikation. Gallardo weiß: „Ich mache diesen Beruf seit 33 Jahren und ich sage immer dasselbe. Spieler zu verpflichten ist einfach, Spieler zu formen ist eine Herausforderung. Da ist immer die Frage, wie stark werden wir als Mannschaft zusammenwachsen. Und das entscheidet im Volleyball bei den Frauen, und das sage ich ohne Zweifel, am Ende drei, vier Positionen in der Tabelle rauf oder runter.“

    Obwohl die Vereinsstruktur hinsichtlich Geschäftsstelle, Organisation und Umfeld numerisch zu großen Teilen gleichgeblieben ist, fühlt es sich auch für Sophia Girnghuber wie etwas ganz Neues an: „Auch wenn die Infrastruktur geblieben ist, sind da einige neue Personen beteiligt. Und für die ist das jetzt wieder die erste Erstliga-Erfahrung. Von daher schütteln wir jetzt nicht alles einfach aus dem Ärmel.“ Auch Gallardo, dessen grundsätzlicher Anspruch es ist, auf höchstem Niveau zu trainieren, nimmt ein paar Anpassungen vor: „In der ersten Liga betrifft das vor allem den Trainingsumfang. Wie viele Stunden kann man trainieren? Vormittag, Nachmittag, Krafttraining, das gehört alles dazu. Die Intensität ist natürlich eine andere. Wir haben aber auch in den letzten Jahren vieles gemacht, als wären wir Bundesliga.“

    Keine Rückkehr in die Vergangenheit

    Gerade darin liegt die eigentliche Stärke dieses Aufstiegs. Die Roten Raben versuchen nicht, die goldenen Jahre zu kopieren. Sie wollen etwas Neues aufbauen. Mit wirtschaftlicher Vernunft und einer Mannschaft, die Raum für Entwicklung hat. Und auch mit Fans, die Geduld mitbringen. Dazu ein Trainer, der seine sportliche Heimat wiedergefunden hat. Sophia Girnghuber bringt es auf den Punkt: „In fünf Jahren hoffe ich und ich glaube, das hoffen wir alle, haben wir uns etabliert und sind auch konstant in der Führung, im Trainerteam und im Spielerteam.“

    Der Wiederaufstieg der Roten Raben ist deshalb keine Rückkehr in die Vergangenheit. Er markiert den Beginn eines neuen Kapitels, wirtschaftlich vorsichtiger, sportlich geduldiger und doch mit derselben Leidenschaft, die den Verein über Jahrzehnte ausgezeichnet hat. Dass Guillermo Gallardo den Weg seiner „großen Liebe“ begleitet, ist folgerichtig. Ob daraus in einigen Jahren wieder Titel entstehen, weiß heute niemand. Sicher ist nur: Die Roten Raben sind zurück. Nicht als Kopie ihrer erfolgreichen Vergangenheit, sondern als Verein mit einer Geschichte, die gerade erst beginnt.

    Aug 7, 2026, 10:55 AM
  • Frauensport stärken & Zukunft gestalten: VBL & PFISTERER schließen Partnerschaft

    Frauensport stärken & Zukunft gestalten: VBL & PFISTERER schließen Partnerschaft

    Das Technologieunternehmen PFISTERER und die Volleyball Bundesliga (VBL) treten künftig gemeinsam an. Als Premium Partner der DEKRA 1. Bundesliga Frauen engagiert sich PFISTERER in Zukunft für den Frauenvolleyball in Deutschland. Ein besonderes Augenmerk der Kooperation liegt auf den Themen Talentgewinnung und Karrierechancen für Frauen in technischen Berufen.

    Die Volleyball Bundesliga treibt die Weiterentwicklung des Frauensports kontinuierlich voran und heißt mit PFISTERER einen weiteren großen Partner für den Frauenvolleyball in ihrem Netzwerk willkommen, der sich für Innovation und Chancengleichheit einsetzt. Beide Partner verbindet der Anspruch, Talente zu entdecken, Potenziale zu aktivieren und Menschen für Spitzenleistungen zu begeistern. Als Premium Partner der DEKRA 1. Bundesliga Frauen will PFISTERER digital sowie direkt vor Ort in den Arenen Mädchen und Frauen für technische Berufe begeistern und neue Karrierewege aufzeigen.

    „Unsere Spielerinnen sind Vorbilder und zeigen jeden Tag, was mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist möglich ist. Mit PFISTERER haben wir einen engagierten Partner, der genau diese Werte teilt“, erklärt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Gemeinsam möchten wir Talente fördern und insbesondere junge Frauen ermutigen, auf dem Feld und in technischen Berufen ihren eigenen Weg zu gehen. Unser besonderer Dank gilt der Agentur TURRIGA, die den Kontakt hergestellt und beide Partner zusammengebracht hat.“

    „Teamwork, Verantwortung und Spitzenleistung sind zentrale Werte von PFISTERER. Deshalb engagieren wir uns in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen und fördern starke Vorbilder, die diese Werte jeden Tag auf und neben dem Spielfeld leben“, so Dr. Konstantin Kurfiss, Mitglied des Vorstands bei PFISTERER.


    VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema, Dr. Konstantin Kurfiss, Mitglied des Vorstands bei PFISTERER, und Trang Grün, Corporate Head of Marketing & Communications bei PFISTERER (v. l.), besiegeln die neue Partnerschaft zwischen der Volleyball Bundesliga und PFISTERER mit dem gemeinsamen Ziel, den Frauenvolleyball in Deutschland nachhaltig zu stärken. (Foto: PFISTERER)

    Als international tätiges Technologieunternehmen gestaltet PFISTERER die Energieversorgung von morgen mit. Durch innovative Lösungen für Stromnetze leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und entwickelt Technologien, die eine langfristig sichere Energieinfrastruktur ermöglichen. Zukunftsfähigkeit als zentrales Leitmotiv und die Begeisterung für Innovation verbinden das Unternehmen mit der VBL und ihren Zielen. Die Zusammenarbeit setzt deswegen konkret auf gemeinsame gesellschaftliche Impulse. Neben Informationsständen in den Hallen der Erstligisten wird im Rahmen der VBL Media Days ein Social Media-Format geschaffen, das die Aufmerksamkeit auf Talententwicklung und Recruiting-Themen lenkt.

    „Mit unserem Engagement im Frauenvolleyball verbinden wir gesellschaftliche Verantwortung mit dem Ziel, mehr Sichtbarkeit für Frauen im Sport und in technischen Berufen zu schaffen. So stärken wir unsere Marke und möchten zugleich mehr talentierte Frauen für PFISTERER begeistern“, erklärt Trang Grün, Corporate Head of Marketing & Communications bei PFISTERER.

    Für die Volleyball Bundesliga bedeutet die Kooperation einen wichtigen Schritt in ihrer Frauensportstrategie, die den Frauenvolleyball weiter stärkt und Volleyballspielerinnen als sichtbare Vorbilder etabliert. Gleichzeitig sollen junge Frauen und Mädchen ermutigt werden, ihre Interessen und Karrieren in Technik und Sport weiterzuverfolgen.


    Über PFISTERER
    Die PFISTERER Holding SE ist ein weltweit tätiges, börsennotiertes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Winterbach bei Stuttgart. Seit 1921 entwickelt das Unternehmen Lösungen für sichere und zuverlässige Verbindungen für Energieinfrastrukturen.

    PFISTERER entwickelt, fertigt und vertreibt Lösungen zum Verbinden und Isolieren elektrischer Leiter an systemkritischen Schnittstellen in Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzen – überall dort, wo maximale Betriebssicherheit gefordert ist. Die Produkte kommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Einsatz: von der Energieerzeugung über die Übertragung bis zur Verteilung.

    Mit 19 Standorten in 15 Ländern und Kunden in mehr als 90 Ländern weltweit steht PFISTERER für technisch anspruchsvolle Lösungen und langjährige Engineering-Kompetenz mit dem Ziel, eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen.

    Weitere Informationen unter www.pfisterer.com.

    Aug 4, 2026, 10:27 AM
  • Volleyball Bundesliga gewinnt Emons als neuen Partner

    Volleyball Bundesliga gewinnt Emons als neuen Partner

    Die Volleyball Bundesliga (VBL) erweitert ihr Partnernetzwerk und begrüßt mit Emons eines der führenden Logistikunternehmen Deutschlands als neuen Partner. Im Rahmen der zunächst auf die Saison 2026/27 angelegten Partnerschaft bringt Emons seine umfassende Erfahrung im Bereich Transport und Logistik gezielt in die Zusammenarbeit mit der VBL ein.

    Die Volleyball Bundesliga setzt bei ihrer Weiterentwicklung auf starke und verlässliche Partner. Mit Emons gewinnt die Liga ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit fast 100 Jahren für Qualität, Vertrauen und Verantwortung steht. Künftig übernimmt Emons unter anderem den Versand der Schiedsrichterausrüstung an die Bundesliga-Schiedsrichter:innen und unterstützt die VBL auch bei der Transportlogistik rund um das Zoi DVV-Pokalfinale 2027. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, zentrale organisatorische Abläufe effizient und zuverlässig umzusetzen.

    „Partnerschaften entfalten ihren größten Wert, wenn beide Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen. Mit Emons begrüßen wir einen Partner, der uns mit seiner Logistikexpertise bei zentralen Aufgaben entscheidend hilft. Dazu gehören unter anderem der Versand der Schiedsrichterausrüstung und die logistische Begleitung des Zoi DVV-Pokalfinales. Das schafft effiziente Abläufe und gibt uns Freiräume, um den Volleyball in Deutschland weiterzuentwickeln. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.


    Tilo Hergarten, Geschäftsführer Emons | Digital, Head of Corporate Strategy und Marketing, und VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema freuen sich über die Zusammenarbeit. (Foto: Emons)

    Auch bei Emons blickt man mit großer Vorfreude auf die Kooperation. „Die Werte Qualität, Vertrauen und Verantwortung begleiten uns als Familienunternehmen annähernd 100 Jahre. Unser Anspruch ist es, den hohen Erwartungen unserer Kunden konsequent gerecht zu werden. Die VBL teilt diese Werte im sportlichen Sinne. Daher freuen wir über den Aufschlag in eine gemeinsame Zukunft und darüber, die VBL nicht nur als Sponsor, sondern auch mit unseren Leistungen unterstützen zu dürfen“, erklärt Tilo Hergarten, Geschäftsführer von Emons | Digital, Head of Corporate Strategy und Marketing

    Die Partnerschaft geht damit über ein klassisches Sponsoring hinaus. Durch die Übernahme logistischer Aufgaben bringt Emons seine Expertise unmittelbar in den Ligaalltag ein und unterstützt die Volleyball Bundesliga bei der Umsetzung ausgewählter Projekte und Veranstaltungen. So profitieren beide Seiten von einer Partnerschaft, die praktische Zusammenarbeit mit gemeinsamen Werten verbindet.

    Über Emons
    Das unabhängige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln wurde 1928 gegründet und beschäftigt heute weltweit rund 3.900 Mitarbeitende an 120 Standorten in 15 Ländern. 2025 erwirtschaftete Emons einen Umsatz von 667 Mio. €. Das Unternehmen bietet Transporte (Straße, Schiene, Luft und See) sowie Logistik- und Zollservices, Online-Preisrechner mit Buchungsfunktion und setzt auf zertifizierte Qualitäts-, Umwelt- und Informationsmanagementsysteme. Emons betreibt 310 Lkw, sechs Lokomotiven und drei Bahnterminals.

    Weitere Information unter: www.emons.de

    Jul 24, 2026, 11:02 AM

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